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IGA Emscherradweg - Landschaftsbauarbeiten

Läuft nochÖffentliche AusschreibungStraßenbau
Einreichungsfrist11. November 2026Noch 20 Tage · 11.11.2026, 10:00 Uhr
Welches Verfahren gilt?

Zusammenfassung

Es handelt sich um landschaftsbauliche Arbeiten zur Neuanlage einer Wegeverbindung nördlich der Emscher im Essener Stadtteil Karnap. Hauptgewerke sind der Wegebau mit Neuasphaltierung (28 cm HKS-Tragschicht, 8 cm Asphalttragschicht, 4 cm Asphaltdeckschicht) in einer Breite von 2 bis 3 m, der Bau eines 50 cm breiten Nordbanketts, Rasensaat am Deich sowie Rhizomsperren gegen Kaninchen. Der Umfang umfasst außerdem Sicherheitseinweisungen durch Amprion, Umleitungen, Baustelleneinrichtung, Schutz von Grundwassermessstellen und Denkmalschutz, eine durchgehend erreichbare Ansprechperson in der Deichschutzzone sowie die Fertigstellung der Arbeiten bis zum 31.03.2027; Schäden, die der Auftragnehmer verursacht, sind eigenverantwortlich zu ersetzen.

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Unterlagenübersicht

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Leistungsumfang

Art der Leistung Landschaftsbauarbeiten Umfang der Leistung Bei den auszuführenden Arbeiten handelt es sich um landschaftsbauliche Arbeiten nördlich der Emscher in dem Essener Stadtteil Karnap. Die Baustelle ist von zwei Seiten anzudienen und wird durch die Zweigertbrücke auf Grund der geringen Durchfahrtshöhe zweigeteilt. Die Wegeverbindung ist über die nördlich gelegene Obringer Voerde bzw. die Karnaper Straße und den Parkplatz der Sportanlage Lohwiese zu erreichen. Die Zufahrt an der Obringer Voerde ist 3,50 m breit und besitzt eine Steigung von 13 %. Es ist kein Durchfahren der Unterführung mit Sattel möglich. Ggf. rückwärtiges Anfahren von den beiden Zugängen erforderlich. Die Wege sind aufgrund ihrer Breite nur in eine Richtung befahrbar und es besteht keine Wendemöglichkeit innerhalb der Wegeverbindung. Eine geschotterte Fläche von 150 m2 südlich der Obringer Voerde kann als Baustelleneinrichtungsfläche genutzt werden. Hierbei ist ggf. ein Roden der vorhandenen Brombeeren notwendig. Aufgrund der beiden Höchstspannungsfreileitungsmasten ist eine Sicherheitseinweisung durch die Fa. Amprion GmbH erforderlich. Der Termin wird nach Abstimmung vom Bauherr organisiert. Vorher darf mit den Arbeiten nicht begonnen werden! Aufgrund der geringen Durchfahrtshöhe unterhalb der Hochspannungsmasten ist das Befahren des westlichen Wegeabschnitts mit einem Sattel nicht möglich, sodass Zwischentransporte der Schüttgüter einzukalkulieren sind. Zudem kann nur mit einem kleinen Asphaltfertiger gearbeitet und es sollte eine Rangierhilfe zum Schutz der Masten eingeplant werden. Die mit Amprion bei der Sicherheitsunterweisung abgestimmte Durchfahrtsbreite und -höhe unterhalb der Masten sollte mit Flatterband o.ä. gekennzeichnet werden. Aufgrund der Arbeiten in der Deichschutzzone muss für die Dauer des Bauvorhabens eine durchgehend erreichbare Ansprechperson benannt werden, die im Falle eines Hochwassers die Räumung der Fahrzeuge und Maschinen aus der Deichschutzzone veranlasst und koordiniert. Im Zuge der Neuasphaltierung der Wegeverbindung wird nach Aufnahme der Bestandsdeckschicht und der vorhandenen ungebundenen Tragschicht eine 28 cm starke HKS-Tragschicht aufgetragen, worauf sich die 8 cm starke Asphalttragschicht und die 4 cm starke Asphaltdeckschicht mit einer Breite von 2- 3 m anschließen. Die Deckschicht wird zudem mit einer einfachen Abstreuung (OB-eA) mit Natursteinsplitt versehen. Aufgrund der vorhandenen Kaninchenpopulation werden im östlichen Wegeabschnitt zu beiden Seiten der Tragschicht Rhizomsperren eingebaut. Am Zugang von der Obringer Voerde wird der bestehende Asphalt belassen. Auf der Nordseite wird die neue Wegeverbindung mit einem 50 cm breiten Bankett ausgestattet, in Richtung Süden wird aufgrund des Deiches nur die HKS-Tragschicht 20 cm und die Asphalttragschicht 10 cm breiter als die Asphaltdeckschicht eingebaut. In Richtung des Deichs wird ein Rasenstreifen, in einer Breite von 90 cm, eingesät. Zwei vorhandene Schilder werden ausgebaut, und nach Fertigstellung der Wegebauarbeiten wieder eingebaut. Außerdem werden ein neues Verkehrszeichen eingebaut und vier Feuerwehr-Sperrpfosten ausgebaut und entsorgt. Eine nördlich des Weges befindliche Grundwassermessstelle sowie der im Osten des Weges stehende Carbon-Obelisk sind vor Beginn der Arbeiten zu schützen.Innerhalb des Weges befinden sich außerdem zwei Unterflur-Grundwassermessstellen, in deren Umgebung besondere Vorsicht geboten ist. Nach Abschluss der Arbeiten ist die neue Asphaltdecke zu säubern. Während der baulichen Arbeiten sind die beiden Zugänge mit Schrankenzäunen abzusperren, mit Batterieleuchten und den Verkehrszeichen 254 und 259 zu versehen. Die Umleitung erfolgt über den Parkplatz Emscherpark, Karnaper Str. und Waldemey. Durch Eigenverschulden im Zuge der Ausführungsarbeiten herbei geführte Beschädigungen an Bäumen einschl. des Wurzelraums, gehen zu Lasten des Auftragnehmers und sind unmittelbar anzuzeigen. Bei Schäden an Bäumen, Pflanzbeständen und Vegetationsflächen wird zur Ermittlung des Schadensersatzes nach dem Sachwertverfahren ggf. ein öffentlich bestellter Gutachter auf Kosten des Auftragnehmers hinzugezogen. Die BE-Fläche kann von der Straße aus mit Fahrzeugen und Maschinen bis 40 t Gesamtgewicht angefahren werden. An der BE-Fläche besteht keine Wendemöglichkeit. Die Wegeverbindung selbst ist bis 7,5 t Gesamtgewicht befahrbar. Vom Auftragnehmer verursachte Schäden an Wegen, vegetationstechnischen oder sonstigen Einrichtungs- oder Ausstattungsgegenständen sind von diesem auf eigene Kosten wieder instandzusetzen. Die Arbeiten sind bis zum 31.03.2027 abzuschließen. Allgemeine Hinweise Alle Leistungen umfassen die Lieferung der dazugehörigen Stoffe und Bauteile einschließlich abladen und lagern auf der Baustelle, wenn in der Leistungsbeschreibung nichts anderes vorgeschrieben ist, sowie die Verwertung bzw. Deponierung unter Anwendung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes. Bei der Angabe "entsorgen" oder "zur Deponie transportieren" in einem Leistungstext ist immer die Entrichtung der Deponiegebühren bzw. der Verwertungskosten Leistungsbestandteil und bei der Kalkulation der Einheitspreise zu berücksichtigen. Auf abweichende Regelungen wird im Text ausdrücklich hingewiesen. Wird in Positionen, in denen Fabrikate vorgeschlagen und gleichwertige zugelassen sind, kein Fabrikat eingetragen, so gilt das Vorgeschlagene als angeboten. Der Auftragnehmer hat die Leistung im eigenen Betrieb auszuführen. Mit schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers darf er sie an Nachunternehmer übertragen. Die Zustimmung ist nicht notwendig bei Leistungen, auf die der Betrieb des Auftragnehmers nicht eingerichtet ist (VOB/B § 4 Abs. 8).

Ausführungsdetails

Vergabeverfahren
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Ausführungsort
Karnap, Essen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Ausführungszeitraum
Die Arbeiten sind bis zum 31.03.2027 abzuschließen.
Auftraggeber-Typ
Stadt
Präqualifikation
—
Begehung / Ortsbesichtigung
—

Weitere Details

Geschätztes Auftragsvolumen
Keine verlässliche Angabe vorhanden
Zuschlagskriterium
Keine verlässliche Angabe vorhanden
Lose
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Auftraggeber
Grün und Gruga
Einreichungsfrist
11. November 2026 Noch 20 Tage · 11.11.2026, 10:00 Uhr
Veröffentlicht
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Zuletzt veröffentlichte Zuschläge dieses AG

Aus amtlichen Zuschlagsbekanntmachungen — kein Marktanteil, nicht geschätzt.