BAU - VOB - LV19 Sanitär BA 2+3 - Schule PES
Zuletzt veröffentlichte Zuschläge dieses AG
Aus amtlichen Zuschlagsbekanntmachungen — kein Marktanteil, nicht geschätzt.
BAU - VOB - LV12 Fensterarbeiten Holz - Schule PES
24. September 2026
Michael Gehlhaar Architektur
PLAN - VgV - Gebäudeplanung - Schule FHS
03. September 2026
Zusammenfassung
Der Auftrag umfasst die komplette Sanitär-, Warmwasser- und Abwasserinstallation des Schulgebäudes, einschließlich dezentraler Trinkwassererwärmer, zentraler Frischwasserstationen für Küche und Sanitärbereiche sowie der Fettabscheideranlage für die Küche. Zu den Hauptgewerken zählen Sanitär- und Heizungsinstallationen, Brandschutz (Löschwasserversorgung) sowie der Trockenbau für Vorwandinstallationen. Der Umfang deckt die Verlegung der Verteilungsleitungen in Installationsschächten, die Ringleitungsinstallation nach DIN 1988-200, die Dämmung nach GEG sowie Abwasserleitungen aus PP-R, die Integration von Strömungsteilern, Spülgruppen und Probenahmeschächten sowie die Installation von Fettabscheidern und die Einbindung der Vorwandinstallationen durch den Trockenbau.
KI-generierte Zusammenfassung. Vollständige Beschreibung siehe unten.
Leistungsumfang
Die Versorgung des Schulgebäudes erfolgt über einen im Bestand vorhandenen Wasseranschluss der MVV Netze GmbH. Nach der Zählereinrichtung wird ein Rückspülfilter mit einer Spülgruppe vorgesehen, zur Einhaltung der Rückspülintervalle. Unmittelbar nach der zentralen Kaltwasserverteilung wurde für den Abgang der Küchenversorgung eine Enthärtungsanlage nach dem Ionenaustauscherprinzip zur Verminderung von Kalksteinbildung vorgesehen. Das Verfahrensprinzip erfolgt durch den Austausch der Härtebildner Ca- und Mg-Ionen gegen Na-Ionen aus dem Regeneriermittel im Ionenaustauscher. Alle Klassen- und WC-Räume werden nur mit Kaltwasser versorgt. Lediglich in den Räumen des Schulleiters und den barrierefreien WCs, den Teeküchen der Lehrer und in den Räumen für Hausmeister, Putzmittel, Eltern, Sanität, Regie und Medien werden dezentrale Trinkwassererwärmer mittels elektr. Durchlauferhitzer vorgesehen. Im Erdgeschoss ist eine Küche geplant. Die Trinkwassererwärmung hierfür erfolgt mittels einer Frischwasserstation mit einen vorgeschalteten Heizungspufferspeicher über die Fernwärmeübergabestation "Trinkwassererwärmung Küche". Die Aufstellung erfolgt in der Heizungszentrale im Untergeschoss. Im Dachgeschoss sind auf der West- und Ostseite Umkleide- und Duschbereiche vorgesehen. Die hierfür erforderliche Trinkwassererwärmung wird ebenfalls über eine Frischwasserstation mit einem vorgeschalteten Heizungspufferspeicher realisiert. Die Aufstellung erfolgt im Dachboden. Die Verlegung der horizontalen Verteilungsleitungen für Kalt- und Warmwasser, sowie Zirkulation erfolgt an den Geschossdecken. Von dort werden die Leitungen in Installationsschächten zu den einzelnen san. Einrichtungen geführt. Zur Sicherstellung des bestimmungsgemäßen Betriebs nach DIN 1988-200 wurde eine Ringleitungsinstallation geplant. Zur Verhinderung von Stagnation und Zwangsdurchströmung werden Strömungsteiler mit nachgeschalteten, automatisch auslösenden Spülgruppen eingebaut. Innerhalb der Sanitärräume sind Montageelemente zum Einbau in teil- oder raumhohe Vorwandinstallationen und Installationswände vorgesehen. Die Vorwandinstallationen und Installationswände werden bauseits vom Gewerk Trockenbau gestellt und beplankt. Eine Feuerlöschversorgung des Gebäudes ist gemäß Brandschutzkonzept erforderlich. Demnach sind auf der West- und Ostseite jeweils eine Löschwasseranlage in "trockener" Ausführung vorgesehen. Die trockenen Steigleitungen müssen in jedem Geschoss des notwendigen Treppenraums mit Feuerlöschschlauchanschlusseinrichtungen ausgestattet sein. Die Löschwassereinspeisungen sind an der Gebäudeaußenkante, oberhalb der Geländeoberfläche und in unmittelbarer Nähe der Treppenraumausgänge angeordnet. Die komplette Trinkwasser- und Feuerlöschversorgung wird aus Edelstahl-Pressfittingsystem mit entsprechender diffusionsdichter Dämmung aus alukaschierter Mineralwolle verlegt. Alle Haupt-, Verteil- und Anschlussleitungen werden gemäß dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) aus alukaschierter Mineralwolle (für Trinkwasser) wärmegedämmt, zudem sind zur Reduzierung von Wärmeverlusten Dämmkappen für alle Armaturen vorgesehen. Als Abwasserleitungen innerhalb des Gebäudes werden bei allen Anschluss-, Fall- und Sammelleitungen hochschallgedämmte PP-Rohre und Formstücke verlegt. Das anfallende Abwasser wird im Unter- und Erdgeschoss gesammelt und jeweils über Grundleitungsanschlüsse entwässert. Die, unter der Rückstauebene liegenden, sanitären Einrichtungen werden über Doppel-Abwasserhebeanlagen geführt, die jeweils im Unter- und 2.Untergeschoss aufgestellt sind. Die jeweiligen Druckschleifen werden mind. 30 cm über die Rückstauebene geführt. Für das anfallende fetthaltige Abwasser der Küche ist eine Fettabscheideranlage vorgesehen. Das gesamte fetthaltige Abwasser wird vor Eintritt in den öffentlichen Kanal abgeschieden. Vorgesehen wurde über das Gewerk Rohbau, im Bereich der Freianlage im Nordhof, der Einbau eines Fettabscheiders und Probenahmeschachtes im Erdreich. Der Fettabscheider, in der Ausbaustufe 1, mit Direktabsaugung und integrierter Doppel-Pumpstation hat einen integrierten Schlammfang. Die Probenahmemöglichkeit erfolgt über die Schachtabdeckung. Die Druckschleife wird ins Gebäude über die Rückstauebene geführt. Die Entlüftung der Fettabscheideranlage und Doppel-Pumpstation erfolgt über Dach. Für das fetthaltige Abwasser werden PE-Rohre aus Polyethylen verwendet. Zum zugfesten und unlösbaren Verbinden von Rohren und Formstücken werden Elektroschweißmuffen verwendet. Beim Durchtritt durch Brandwände oder -decken in der entsprechenden F-Qualität sind Rohrabschottungen vorgesehen.
Ausführungsdetails
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- Begehung / Ortsbesichtigung
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Weitere Details
- Geschätztes Auftragsvolumen
- Nach Anmeldung sichtbar
- Zuschlagskriterium
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- Lose
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- Auftraggeber
- BBS Bau- und Betriebsservice GmbH
- Einreichungsfrist
- 07. Oktober 2026 Noch 5 Tage · 07.10.2026, 10:00 Uhr
- Veröffentlicht
- 01. Oktober 2026
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