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Projektsteuerungsleistungen Z.MPCF.A.0000307.PJS

Frist abgelaufenÖffentliche AusschreibungFacility ManagementOberbayern
Bekanntmachung21. Juni 2026
Einreichungsfrist27. Juli 2026Abgelaufen

Zusammenfassung

Es wird die Projektsteuerung für den Neubau eines Rechenzentrums auf dem Campus des Max-Planck-Instituts ausgeschrieben. Die Hauptgewerke umfassen Bauarbeiten, Elektroinstallationen und die technische Infrastruktur. Zudem müssen bestehende Systeme gesichert und umverlegt werden, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Das neue Rechenzentrum hat eine Fläche von etwa 3.500 m².

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Leistungsumfang

Bekanntmachung. Die Darstellung beruht auf der verwendeten eForms-Version eforms-de-2.1 1 Beschaffer 1.1 Beschaffer Offizielle Bezeichnung: Max-Planck-Gesellschaft, GV, Stabsreferat EK Art des öffentlichen Auftraggebers: Zuwendungsempfänger, soweit nichts anderes zutrifft Haupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Bildung 2 Verfahren 2.1 Verfahren Titel: Projektsteuerungsleistungen Z.MPCF.A.0000307.PJS Beschreibung: Auf dem Campus des Max-Planck-Instituts (MPI) für Biochemie in Martinsried soll auf der Fläche des bestehenden Parkdecks auf ca. 3.500m2 Grundfläche ein Neubau für das neue Rechenzentrum der Max Planck Computing and Data Facility (MPCDF) errichtet werden. Das Projekt wird sich zum Zeitpunkt der Vergabe in der Leistungsstufe 3 befinden wird. Es ist zu beachten, dass Leistungen der Projektstufen 1 und 2, trotz des fortgeschrittenen Standes des Projektes ausgeführt werden müssen und mit den Bestandsdokumenten abgeglichen werden sollen, um eine einheitlich und lückenlose Projektplanung und Ausführung zu sichern. Die Projektübergabe ist für das erste Quartal 2030 vorgesehen. Die Max Planck Computing and Data Facility (MPCDF, früher RZG) ist ein institutionenübergreifendes Kompetenzzentrum der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) zur Unterstützung der Computer- und Datenwissenschaften. In enger Zusammenarbeit mit Fachwissenschaftlern der Max- Planck-Institute beschäftigt sich das MPCDF mit der Entwicklung und Optimierung von Algorithmen und Anwendungen für das Hochleistungsrechnen und die Datenanalyse, sowie mit dem Entwurf und der Implementierung von Lösungen für datenintensive Projekte Kennung des Verfahrens: 245463a0-ab44-40bf-a002-b5c6bbc7b808 Interne Kennung: .Z.MPCF.A.000307.PJS Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Beschleunigtes Verfahren: nein Zentrale Elemente des Verfahrens: Vergabe von Projektsteuerungsleistungen 2.1.1 Zweck Art des Auftrags: Dienstleistungen Hauptklassifizierungscode (cpv): 71541000 Projektmanagement im Bauwesen 2.1.2 Erfüllungsort Ort: Martinsreid/ Planegg bei München Postleitzahl: 82152 NUTS-3-Code: München, Landkreis (DE21H) Land: Deutschland Zusätzliche Angaben zum Erfüllungsort: Die Max-Planck-Gesellschaft betreibt ihre IT-Systeme in kleineren Institutsrechenzentren und verschiedenen größeren Rechenzentren. Die Rechenzentren sind über das Deutsche Forschungsnetzwerk (DFN) vernetzt. Der Neubau soll als Zweckbau konzipiert werden und in erster Linie die Belange und Anforderungen des MPCDF erfüllen. Geplant wird ein kompaktes Gebäude, welches sich städtebaulich an den bestehenden Gebäudekomplexen des MPI orientiert und diese ergänzt. Der Neubau dient als Rechenzentrum, ohne feste Arbeitsplätze. Es werden Arbeitsräume für den temporären Aufenthalt von technischem Servicepersonal zu Verfügung gestellt. Das Rechenzentrum soll 2029 in einer 1. Ausbaustufe mit einer Anschlussleistung von ca. 6,1 MW zur Verfügung stehen. In mehreren Ausbaustufen in der Zukunft wird das Rechenzentrum bis zu einer möglichen Anschlussleistung von 20 MW im Endausbau 2035 ausgebaut werden können. Bereits im Erstausbau sind flächenmäßig alle baulichen Voraussetzungen für den Endausbau vorgesehen. Der schrittweise technische Ausbau in den folgenden Ausbaustufen ist so geplant, dass er ohne Gefährdungen, Störungen und Unterbrechungen des laufenden RZ-Betriebs erfolgen kann. Der Standort für das DATA Center der MPCDF der MPG liegt im nordöstlichen Teil des Campus-Geländes am Standort des heuten Parkdecks. Dieses wird im Rahmen vorbereitender Maßnahmen abgebrochen und der entstehende Stellplatzbedarf auf temporären Stellplatzflächen abgefangen. Das Baufeld liegt auf einer alten wiederverfüllten Kiesgrube. (Mächtigkeit Auffüllung bis zu ca. 15 m; Belastungen nach LAGA bis > Z2). Das Campus-Gelände ist im Flächennutzungsplan als Sonderfläche (SO) für die Wissenschaft ausgewiesen. Das Bauvorhaben ist Gegenstand eines vorhaben bezogenen Bebauungsplanes (Nr 54-5 Data Center Martinsried auf dem Campus Gelände der Max-Planck- Gesellschaft). Das Verfahren befindet sich zum Zeitpunkt der Auslobung in der 2. Auslegung. Ein Satzungsbeschluss wird vor Ablauf 2026 erwartet. Derzeit liegen auf dem Baufeld noch Sparten und technische Anlagen verschiedener Medien, die im Vorfeld der Baumaßnahme gesichert und ggf. umverlegt oder entfernt werden müssen. Das Raumprogramm umfasst: Serverflächen: 1.464m² Büro (als Zentrale Dienste – Andienung und Pförtner): 24m² IT-Service: 113m² IT-Lagerflächen: 153m² IT-Gemeinschaftsflächen (als Besprechung und Teeküche): 78m² NUF 1-7: 1.873m² TF: 3.197m² (Gebäude) + TF: 2.270m2 (Dachfläche) NUF 1-7 + TF + VF: 6.139m² BGF (R): 6.862m² Auf 3 Ebenen BRI: 54.428m³ Das RZ-Gebäude ist als 2-geschossiger Baukörper mit auf dem Dach positionierten Rückkühlern, Kaltwassersätzen und RLT-Zentrale konzipiert. Kern des RZ-Neubaus sind vier räumlich getrennte Rechenzentrumsbereiche, an die unterschiedliche Anforderungen an Nutzung, Leistungsdichte, Anlagentechnik, Verfügbarkeit und Sicherheit gestellt werden: - HLR (Hochleistungsrechner I und II) - Tape (Storage- / Bandroboteranlagen) - Instituts-Cluster (inkl. Storage, Cloud, Netzwerk und Server) - Einzelräume (MR-Institutsserver, MPCDF-Server, DFN und Campus-Netzwerk) Der grundsätzliche Verfügbarkeitsbedarf der IT eines Unternehmens bzw. einer Forschungseinrichtung ist als Hoch anzusehen. Die technische Ausstattung wird den Lastannahmen der IT angepasst vorgehalten. Dabei ist sicherzustellen, dass Erweiterungen in der Technik ohne down Time der bestehenden IT erfolgen müssen. Im Wesentlichen wird die Ausbaustrategie durch die Systeme in den Räumen HLR (Hochleistungsrechner) und Instituts- Cluster definiert. Auf den HLR-Flächen sind IT-Systeme mit direkter Heißwasserkühlung vorgesehen. Der Neubau stellt ein Leuchtturmprojekt der Max-Planck-Gesellschaft dar, welches im internationalen Vergleich der Effizienzklassifizierungen vorbildlich unter den top- ten performt. 2.1.3 Wert Geschätzter Wert ohne MwSt.: 0 Euro 2.1.4 Allgemeine Informationen Zusätzliche Informationen: 1) Bei dem vorliegenden Verfahren handelt es sich um ein zweistufiges Vergabeverfahren bestehend aus einem Teilnahmewettbewerb und einem anschließenden Verhandlungsverfahren. Für die erste Stufe dieses Vergabeverfahrens „den Teilnahmewettbewerb“ ist folgendes zu beachten: Alle Wesentlichen für die Erstellung des Teilnahmeantrages erforderlichen Unterlagen, stehen Ihnen bis zu dem unter Ziffer IV.2.2) genannten Schlusstermin für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: (Siehe gesonderten Link) Für die zweite Stufe dieses Vergabeverfahrens, „das Verhandlungsverfahren“, gilt folgendes: Mit Aufforderung zur Angebotsabgabe, die den ausgewählten Teilnehmer*innen nach abgeschlossener Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge zugesendet wird, beginnt für die ausgewählten Teilnehmer*innen die Angebotsphase. Ihr Angebot geben Sie bitte bis zum in der Aufforderung zur Angebotsabgabe genannten Termin und unter Beachtung der dort aufgeführten Bedingungen ausschließlich elektronisch über den Bewerberbereich der eVergabe ab. Die Bewertungskriterien für die Angebote können der – bereits ab Veröffentlichung als Vorabzug abrufbaren - Aufforderung zur Angebotsabgabe entnommen werden. Nach Aufforderung zur Abgabe eines Erstangebotes ist zunächst ein indikatives Erstangebot einzureichen; ein Zuschlag wird in dieser ersten Runde nicht erteilt. Nach Eingang der Erstangebote werden alle Bieter, die ein form- und fristgerechtes Erstangebot abgegeben haben, zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen. Im Anschluss an die Gespräche erhalten sie Gelegenheit zur Abgabe eines verbindlichen Folgeangebotes. Gegebenenfalls werden hierfür

Ausführungsdetails

Vergabeverfahren
Nicht offenes Verfahren mit Teilnahmewettbewerb
Ausführungszeitraum
Beginn der Leistungen ab sofort, Projektübergabe für das erste Quartal 2030 vorgesehen.
Auftraggeber-Typ
Zuwendungsempfänger
Präqualifikation
Begehung / Ortsbesichtigung
Nein

Weitere Details

Geschätztes Auftragsvolumen
Nach Anmeldung sichtbar
Zuschlagskriterium
Lose
Einreichungsfrist
27. Juli 2026 Abgelaufen
Veröffentlicht
21. Juni 2026